Brooklyn Burger Bar (HH)

Die Brooklyn Burger Bar ist ein neuer-alter Bekannter. Nachdem ich vor einer Weile die schlabberige Jim-Block-Phase hinter mir gelassen habe, besiegelte dieser Besuch meinen Einstieg in die Welt der Gourmetburger. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir damals mit einem kleinen Grüppchen in den Laden eingefallen sind. Der Anlass hierfür war die Vorbereitung für eine Grillmeisterschaft im Sommer 2014. Wir wollten uns inspireren lassen. Und das hat sowas von funktioniert. Als der große Tag kam, haben wir einen Deluxe-Hamburger präsentiert – ganz im Stil eines amerikanischen Diners aus den 50ern . Selbstverständlich stilecht in Rockabilly-Pünktchenkleidern bzw. mit Pünktchen-Fliege. Aber das ist eine andere, schöne Geschichte … Seitdem war ich eine Weile nicht mehr zu Gast in der Brooklyn Burger Bar. Nun, es ist ein bekanntes Problem, dass ein Großteil der Hamburger Gastronomie durch (feuchte) Kellerräume und vor allem wegen der Nähe zum Wasser mit Mäusen & Co. zu kämpfen hat. Leider hatte ich bei meinem bislang letzten Besuch auch eine erspäht. Das gehörte eindeutig zu den Dingen, die man lieber nicht gewusst hätte. Aber gut, das Ganze war nicht ausschlaggebend. Vor allem die Vielzahl an neuen Burgerlokalitäten, die damals wie Unkraut aus dem Boden sprossen, führte dazu, dass ich die Brooklyn Burger Bar erst wieder Anfang 2017 beehren sollte.

Ambiente

Obacht, wer auf der Suche nach dieser Burgerquelle ist, muss die Augen aufmachen. Die Brooklyn Burger Bar versteckt sich in den ehemaligen Räumlichkeiten der Fischmarkt-Apotheke (die, wie man vermuten könnte, nicht in Altona, sondern in der Nähe des Rathauses liegt). Außer einem kleinen, runden Schild lässt nichts erahnen, dass es dahinter ganz schön deftig zugeht. Die Atmosphäre ist – trotz stringent durchgezogenem Industrie-Chic – überraschend gemütlich. Vor allem der Barbereich mit unzähligen Ginsorten lädt zu dem ein oder anderen Absacker ein.

Gepackt von lauter nostalgischen Erinnerungen, entscheide ich mich für den Chimichurri Burger (10,50 €). Den gab es nämlich bereits bei meinem ersten Besuch und dieses Geschmackserlebnis galt es definitiv aufzufrischen. 😋

Der Chimichurri kommt mit Manchego, Radicchio, Fleischtomate, roten Zwiebeln und argentinischer Gewürzsoße ( = Chimichurri) daher

Bun

Unverkennbar, dass das Bun nicht aus der 0815-Tüte stammt. Es ist fluffig und konkurriert vom Geschmack her nicht mit den übrigen Zutaten. Schmeckt!

Patty

Herrje, beim Schreiben dieser Rezension wird mir erst richtig bewusst, warum ich eigentlich so unsagbar satt bin. Alle Burger in der Brooklyn Burger Bar werden mit einem 200g-Patty serviert. Ordentlich! Das erklärt einiges … Auf der Menükarte findet sich zudem der Hinweis, dass das Patty „sofern nicht anders geordert“ medium gegrillt wird. Der Kandidat hat 💯 Punkte. Und was soll ich sagen? Das Fleisch war ganz wunderbar.

Pommes

Ich weiß, dass man mit Sonderwünschen vermutlich jeden Koch in den Wahnsinn treibt. Besonders, wenn die Hütte voll ist. Vermutlich komme ich dafür auch irgendwann in die Burgerhölle – in der es nur Pattys aus schwarzen Bohnen und Seitan gibt. Gruselig. Aber ich lasse es dennoch auf einen Versuch ankommen: Eine Portion Pommes, aber halb „normal“ und halb Süßkartoffel, bitte. Et voilà:

links: ’normale‘ Pommes und rechts: Süßkartoffelfritten

Superb! Auch wenn sie sich optisch kaum unterscheiden lassen, geschmacklich sind beide Varianten unheimlich lecker. Sie führen ab sofort meine ganz persönliche Fritten-Hitliste an. Wie konnte ich diesen Geschmack nur all die Zeit über vergessen haben …

Soßen

Der Namensgeber für den Chimichurri Burger ist eine Gewürzsoße, die aus Argentinen stammt. Ihre grüne Farbe zaubert ein Allerlei aus Petersilie, Thymian, Oregano, Lorbeerblatt, das u. a. mit Knoblauch, Limette und Öl versehen wird. Sie macht sich auf dem Burger ganz hervorragend. Durch die stückige Konsistenz wird es allerdings zur echten Herausforderung, diesen Burger mit den Händen zu essen. Falls ihr bei eurem nächsten Besuch hiervon Beweisfotos macht (bzw. machen lasst), gern her damit. 😉 Zu den halb / halb Pommes habe ich Red Ranch und Chili-Limetten-Mayo geordert. Ersteres ist eine Ketchup-Mayo-Variante, die nicht schlecht aber auch nicht überragend schmeckt. Dahingegen hüpft die Chili-Limetten-Mayo auf der Zunge, ist dabei aber nicht allzu scharf. Vor allem in Kombi mit den Süßkartoffelpommes: Yummie!

Das Gesamtensemble

Nice to have

Ein Serviettenparadies! Einzig die etwas unpraktischen Tabletts, die während des Burgergenusses (spätestens, wenn man die Chimichurri-Überreste mit Messer & Gabel aufnehmen will) ein Eigenleben entwickeln, stören. Etwas ungünstig. Ich spiele kurz mit dem Gedanken, eine Serviette in meine Cola zu tunken und sie als „Stopper“ unter das Tablett zu legen. Diesen Gedanken verwerfe ich jedoch rasch wieder. Die nachfolgenden Gäste würden es mir bestimmt nicht danken. Also, wer mit Besteck essen will: Etwas Geduld mitbringen.

Fazit

Übrigens, Fans von (frischen) roten Zwiebeln werden diesen Burger lieben. Für mich ist das allerdings eher absoluter Overload. Ebenso sondere ich das Blatt Radicchio aus. Es ist zwar schön anzusehen aber das täuscht über die enorme Bitterkeit dummerweise nicht hinweg. Geschmackssache. Kurzum: Der Chimichurri Burger macht etwas her! 10,50 € schlagen jedoch auch zu Buche … Die Brooklyn Burger Bar war schon immer etwas teurer. Dafür findet man hier so einige Burger abseits des Mainstreams. Also: gönnen!

★ ★ ★ ★ ★
Yummie! Fritten 4 president!

Geheimtipp der Burgermeisterin:
Haltet die Augen offen! Es gibt regelmäßig einen Burger des Monats. Ob Lamm oder Wildschwein und Cheddar-Bechamel oder Kürbis-Ananas-Chutney, da traut sich jemand in der Küche etwas.

Valentinstag … oder einfach: Dienstag.

Machen wir doch einfach Valentinstag zum Fest der Burgerliebe! Denn ich bin fest davon überzeugt, dass es mindestens 364 weitere Tage und x Momente im Jahr gibt, an denen man seinem Partner, der Familie, seinen liebsten Freunden, dem Postboten oder auch der Fleischereifachverkäuferin sagen kann, wie lieb man jeden Einzelnen hat.

Die besten Komplimente, um (heute) richtig Eindruck zu schinden:

Du bist der 🍔  zu meinen 🍟.

🍔🍟 Better together.

I love you like a cow loves not being a burger.

It was love at first bite.

You hamburgled my heart.

I really like your buns.

Ich wünsche euch einen famosen Tag & habt Euch lieb, ja?

Da isser!

Sollte
Hätte
Könnte
Würde
Machen.

Ihr habt gebangt, gebohrt, gewünscht, gehofft und nun ist es endlich soweit. Denn, wie man weiß: Gut Ding will Weile haben. Trommelwirbel & die ganz große Freude. Mein Burgerblog ist o-n-l-i-ne. Bäm! 🎉

An dieser Stelle allerherzlichsten Dank an Phillip Franke, der mir das Ganze technisch ermöglicht hat! Du hast definitiv einen Burger bei mir gut.

Gatsby Burger (HB)

Den in der Bremer Neustadt ansässigen Gatsby Burger habe ich eher zufällig entdeckt. Also habe ich mir einen Teil meiner Familie geschnappt und auf ging es zum munteren Burgertesten (wie sehr ich dieses Hobby liebe! ❤️). Der Besitzer des Burgerlädchens hat es sich zum Ziel gesetzt, den Burger so zu kreieren und zu präsentieren, wie man ihn aus den 1925er-Jahren kennt. Da ich zwar im 20. Jahrhundert geboren bin, aber die goldenen Twenties lange vor meiner Zeit das Leben zelebrierten, fehlt mir jedoch der Vergleich. Doch jeder, der den Film ‚The Great Gatsby‘ gesehen oder jemals auf einer 20er-Jahre-Party (Bohème Sauvage!) war, hat eine vage Vorstellung davon, wie sich dieses Burgererlebnis anfühlen sollte.

Ambiente

Der Laden liegt direkt an einer vielbefahrenen Hauptstraße, aber sobald man die heilige Halle betritt, fühlt man sich wie auf einer Zeitreise – die direkt in die Zwanzigerjahre führt. Flotte Musik, ein Gemälde, das Leo DiCaprio in „The Great Gatsby“ zeigt und die zeitlose Menükarte machen die Illusion nahezu perfekt. Selbst an einem Sonntagabend ist jeder Platz besetzt. Bei der offenen Küche, die gewissermaßen das Zentrum bildet, lässt sich den Köchen locker über die Schulter schauen. Der Haken daran ist jedoch, dass auch die riesige Dunstabzugshaube nicht verhindert, dass das andere Ende des Raums durch all die Dampfschwaden nur noch schwer zu erkennen ist. Mir ist der Duft von Burgern & Co. ja x mal lieber als Zigarettenrauch, aber wer im Anschluss noch etwas (seriöses) vorhat, sollte sich lieber noch einmal umziehen.

Meine Wahl fällt auf den Gatsby’s little Italy (6,80 €) mit Süßkartoffelfritten.

Mit Rindfleisch, Mozzarella und hausgemachtem Basilikumpesto macht der Gatsby’s little Italy seinem Namen alle Ehre

Bun

Die Qual der Wahl: Brioche oder Ciabatta? Für meinem Burger wähle ich ‚türlich die italienische Brotsorte (zu dt. Pantoffel, yummie!). Aus Erfahrung ist das Ciabatta-Bun-Experiment  häufig ein Wagnis aber in diesem Fall ist es definitiv geglückt. Das Bun ist fluffig und liegt nicht schwer im Magen. Kleiner Schönheitsmakel: Der Rand ist etwas angekokelt, was dem feinen Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Patty

Soso …

Nach Aussage der Betreiber stammt das Patty von Rindern aus der Region und wird bei 300 Grad mit Olivenaroma auf hochwertiger Holzkohle gegrillt. Und was soll ich sagen? Das Herzstück des Burgers wird medium serviert und schmeckt ganz hervorragend. Saftig, auf den Punkt gebraten und aromatisch.

Pommes

Hier braucht es gar keine lange Rede, sondern vielmehr einen kurzen Sinn: Auch die Süßkartoffelpommes sind einwandfrei. Außen schön knusprig und innen weich.

Soßen

Das hausgemachte Basilikumpesto, das bei dem Little Italy als Burgersoße dient, ist klasse abgeschmeckt. Nicht geschmacksneutral (wie es häufig bei No-Name-Pesto aus dem Glas der Fall ist), aber auch nicht überwürzt. Manchmal scheint den Köchen da ja glatt der Salzstreuer ins Pesto gefallen zu sein. 😛  Die Kombi mit der großen Scheibe Mozarella und dem knackigen Gemüse ist traumhaft. Für die Pommes fällt meine Wahl auf den Joghurt-Minze-Dip. Dieser ist mir jedoch zu flüssig und schmeckt etwas pfad. Die bereitstehenden Salz- und Pfefferstreuer können das die Soße noch – bedingt – retten.

Nice to have

Die Burger werden (hand- und kleckerfreundlich) in Papier serviert, das wie eine alte Zeitung anmutet. Schöner Nebeneffekt: Man lernt ganz nebenbei, dass die ‚französischen Pommes‘ angeblich im 18. Jahrhundert an der Pariser Pont Neuf erfunden wurden. Was mir allerdings ein viel größeres Lächeln auf die Lippen zaubert, ist folgender Fakt: Es gibt eine Mayo- und Ketchupbar mit unendlich vielen Servietten. Liebe Burgeristas da draußen, warum bietet ihr das nicht in jedem eurer Läden an? Ein echter Gourmet (und auch das Fußvolk) isst den Burger mit den Händen. Das Besteck bleibt für gewöhnlich unberührt. Gut für euch, schwierig für uns. Mit einer einzigen Serviette wird das Ganze nämlich zur echten Herausforderung – vor allem, wenn man auf der Suche nach Taschentüchern alles vollkleckert. Oder wie soll man den Burger öffentlichkeitswirksam auf Instagram & Co. inszenieren, wenn die Hände bereits mit einer Mischung aus Fleischsaft und Soßen benetzt sind?! Merkt ihr selbst, oder? Die Krönung bei Gatsby Burger: Zu jeder Bestellung gibt es ein Erfrischungstuch dazu. Mega!

Fazit

Das Besteck bleibt eingewickelt, der Teller ist ratzekahl leer. Das ist bislang der beste Burger, den ich in Bremen gegessen habe! Auch wenn es für die Mayo-, Ketchup- und Serviettenquelle, die niemals zu versiegen droht, dicke Pluspunkte gibt, bekommt der heutige Besuch 4/5 Sternen. Die ziemlich lange Wartezeit, ominöse Toiletten (in der Sishabar nebenan) und die ‚dicke Luft‘, die einen herrlichen fettigen Geruch in die Kleidung zaubert, bringen einen Punkt Abzug.

★ ★ ★ ★ ☆
nahezu perfekt

Geheimtipp der Burgermeisterin:
Nutzt unbedingt die Burgermenüs! Für 3,90 € mehr bekommt ihr einen Softdrink und normale Pommes ODER Süßkartoffelfritten dazu. Meistens sind diese vom Menü ausgeschlossen, weil sie mehr kosten. Hier allerdings nicht. Also: zuschlagen!

Grilly Idol (HH)

Die Grilly Idol Burgermanufaktur ist direkt bei mir um die Ecke – auf St. Pauli. Durch eine Freundin, die die drei Inhaber kennt, habe ich schon lange vor der Eröffnung am 15. März 2016 von dieser Burgerquelle gehört und war sofort angefixt. Mittlerweile kann ich schon gar nicht mehr zählen, wie viele Burger ich mittlerweile bei Grilly Idol verspeist habe …

Ambiente

Mit Graffiti, Vintageglühbirnen und unverputzen Wänden ist Grilly Idol definitiv ein heißer Anwärter auf die hipstareske Top 10. Dennoch ist das Ambiente sympathisch und vor allem eines: gemütlich. Lediglich die Fensterplätze vorn an der Tür sind ein wenig zugig. Es gibt keine offene Küche, allerdings hat dies den Vorteil, dass man hinterher recht geruchsneutral nach Hause geht.

Der Cheese Burger (8,50 €) und der Teriayaki Beef Burger (9 €) führen meine ganz persönliche Burgerhitliste bei Grilly Idol an.

Der Cheese Burger mit Cheddarkäse, Tomate, Schmelzzwiebeln, Salat und Grilly-Haussoße

Bun – Cheese Burger

Das Bun ist definitiv selbstgebacken (beim hauseigenen Bäcker) und erinnert von Konsistenz und Geschmack her vage an ein Brioche. Nicht zu fluffig, nicht zu mächtig, nicht zu süß. Genau richtig.

Der asiatische Teriyaki Beef Burger kommt mit Rindfleisch, Gurke, Ingwer, frischen Kräutern, Teriyaki-Soße, gerösteten Erdnüssen, Rote-Bete-Sprossen und Wasabi-Mayo daher

Bun – Teriyaki Beef Burger

Auf der Karte von Grilly Idol stechen drei asiatische Burgervarianten hervor. Hierbei bestehen die Buns aus gedämpften Reismehlbrötchen, die so ganz anders als herkommliche ‚Brötchen‘ schmecken. Sie sind etwas fester und sättigen demnach auch mehr. Im Kombination mit der Teriyaki-Soße und dem typisch asiatischen Gemüse-Kräuter-Mix besticht das Reismehl-Bun jeden Asiafan. Zwischendurch vergisst man beinahe, dass man eigentlich einen Burger vor sich hat, so sehr verführt die äußerst aromatische Teriyaki-Soße in fremde Welten. Für Asialiebhaber.

Patties

Auf den Grilly-Idol-(Beef-)Burgern befindet sich jeweils ein 160-Gramm-Patty, das aus Bio-Rindfleisch besteht. Es ist ja immer ein gaaanz schmaler Grad, die perfekte Garstufe eines Patties zu erzielen – irgendwo zwischen tiefrot blutend und Schuhsohle. Zum guten Ton der feinen Burgerküche sollte es gehören, dass das Patty medium gebraten ist. Ganz ohne Rücksprache mit dem Gast (der sich aus Unwissenheit dann häufig für die well-done-Variante entscheidet, denn sicher ist sicher. Fataler Fehler!) Diese Aufgabe meistert die Grilly-Idol-Crew ganz hervorragend. Das Patty kommt saftig und lecker daher. Achtung: Wer das Fleisch wirklich lieber well done (also richtig, richtig tot) haben möchte, sollte dies bei der Bestellung explizit angeben. Dann aber bitte nicht (bei mir) beschweren, dass das Fleisch trocken war. 😉

Pommes

Die normalen „Kartoffel-Fritten“ sind von der Knusprigkeit bzw. der Würzung her wenig überraschend oder gar außergewöhnlich aber sie lassen sich sehr gut essen. Die Süßkartoffelpommes (nicht im Bild) gelingen der Burgermanufaktur hingegen wirklich gut. Außen knusprig, innen weich – und nicht zu süß. Genauso, wie die Bataten schmecken sollten.

Soßen

Hier möchte ich besonders die Grilly-Haussoße nennen. Sie ist eine Mischung aus Mayo und Ketchup, verfeinert mit einer Prise Kräuter, die der Soße einen frischen Geschmack verleihen. Für eine Pommes-Schranke-Liebhaberin wie mich stellt diese Soße die perfekte Symbiose dar. Ob als Burgersoße oder pur zu Pommes – unbedingt ausprobieren!

Nice to have

Eine weitere Spezialität des Hauses sind die Krautsalate, die bereits am Vortag eingelegt werden. Dabei wickelt mich vor allem die klassische Variante mit gerösteten Erdnüssen und Cranberries immer wieder um den kleinen Finger. Wer hätte gedacht, dass die roten Energiebündel so herrlich mit Krautsalat harmonieren?! Niemand, richtig. Aber auch die indische Variante mit Rosinen, Cashewkernen, Kokosmilch und Koriander mundet ungemein. Außerdem bietet Grilly Idol auf Wunsch glutenfreie Brötchen an. Das ist in der Tat eine seltene Geste in der hiesigen Burgerszene. Die zumeist kleinen Tische lassen vermutlich keine Serviettenspender zu und auch Erfrischungstücher sucht man leider vergeblich.

Fazit

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Diese zwei Fotos drücken meine Besuche bei Grilly Idol am allerbesten aus. Ob zu zweit, mit den Mädels oder einer Gruppe von 20 hungrigen Mägen – ich ziehe meinen Hut vor der Küche und dem Improvisationstalent der Jungs. Die Qualität der Speisen und die Freundlichkeit der Bedienungen sind konstant klasse. Auch getest und für gut befunden: der Bluecheese Burger, Crispy Chicken Burger und Shiitake-Champignonburger.

★ ★ ★ ★ ★
bäm le bäm

Geheimtipp der Burgermeisterin:
Der Mittagstisch ist unschlagbar. Seit Anfang Februar 2017 öffnet die Burgermanufaktur bereits um 12 Uhr – und bietet täglich bis 15 Uhr das Burgermenü zum kleinen Preis an (10 € ohne Getränk / 12 € inkl. Getränk). Als ich dort war, gab es sogar bei der 10-€-Variante eine Anjola umsonst. Lohnt sich!